Das Kunstfestival im Spreewald
05. Juni - 18. September 2021 in Schlepzig

Künstlerinnen und Künstler

*1965 | Deutschland

Avignon, Jim

Maler / Musiker / Illustrator / Designer / Konzeptkünstler

Hallo, mein name ist Jim Avignon. Ich arbeite als Maler, Illustrator und Konzeptkünstler und man zählt mich zu den eher ungewöhnlichen Charakteren in der deutschen Kunstszene, in der ich seit über 30 Jahren unterwegs bin.
Meine Bilder sind meistens ein ein Mash up aus cartooniger Figuration, expressionistischem Bildaufbau, und dominant aufs Bild gemalten Titeln, ich arbeite getreu der Devise – ein Maximum an Ausdruck mit einem Minimum an Linien.
Meine Werke sollen erschwinglich bleiben und sind für jeden gedacht.
Kunst bedeutet für mich vor allem Kommunikation, ich sehe mich als ein Abenteurer, den die Neugierde aufs Leben immer wieder neue Wege gehen lässt.

http://jimavignon.com
*1970 | Kolumbien / Schweiz / Israel / Großbritannien

Farberoff, Dan

Konzeptkünstler / Filmemacher

Ich bin ein interdisziplinärer Künstler und Filmemacher, der hauptsächlich in vermittelter physischer und digitaler Präsenz ortsspezifisch sowohl in natürlichen als auch in städtischen Räumen arbeitet. Meine Arbeiten umfassen neue Medien, Video, Fotografie, interaktive Technologie, Live-Präsenz und Bewegungskunst. Die zentralen Themen berühren Fragen des Bewusstseins und der Verkörperung, der Verbindung zu Ort und Gegenwart und stützen sich auf meinen umfassenden Hintergrund und meine Erfahrung in der Meditations- und Bewusstseinspraxis, im Tanz und in der verkörperten Praxis sowie in der digitalen Kunstpraxis.
Seit 2003 bezieh ich Bewegung und Tanz in meine Werke ein, darunter Kooperationen mit dem English National Ballet, der Richard Alston Dance Company und weltbekannten Choreograf*innen. Seit 2011 konzentriere ich mein Werk zunehmen auf eine tiefe Verbindung mit der Natur. Meine Arbeiten wurden auf Festivals gefeiert, in großen Fernsehsendern wie ABC (Australien) oder Channel4 (Großbritannien) gezeigt und bei den Olympischen Spielen in London präsentiert; Sie wurden u.a. auch in Südkorea (Geumgang Nature Art Biennale), der Schweiz (Tanzhaus Zürich), Großbritannien (Queen Elizabeth Hall, Gloucester Cathedral und anderen Veranstaltungsorten), Frankreich (FIPA Biarritz), Spanien (IDN Barcelona, Biodanza Prize), Warschau (Chopin Bicentenary Celebrations), China (Shanghai EXPO) präsentiert. Meine ortsspezifische, partizipative Kunstinitiative Common Views, in zusammenarbeit mit dem künstler David Behar Perahia, untersucht sozial-ökologische Belange an verschiedenen Orten weltweit. Common Views findet derzeit in zwei Biosphärenreservaten im Bundesland Brandenburg statt.

https://danfarberoff.com
Konzeptvorstellung
*1992 | Deutschland

Glas, Nadine

Zeichnerin / Malerin / Konzeptkünstlerin

Mein Name ist Nadine Glas, ich lebe und arbeite in Dresden. Ursprünglich stamme ich aus einem kleinen Dorf in Bayern. An der Designschule München habe ich 2014 eine Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin abgeschlossen, im Anschluss bin ich zum Kunststudium nach Dresden gezogen. Dort habe ich im Herbst 2020 mein Diplom an der Hochschule für Bildende Künste absolviert, seitdem bin ich Meisterschülerin bei Prof. Anne Neukamp und arbeite gleichzeitig als Grafi kdesignerin bei einem Dresdner
Designbüro.
Meine künstlerische Arbeit changiert zwischen den verschiedensten Medien. Die Basis meiner Installationen bilden meist kleinformatige Zeichnungen, mithilfe derer ich im Zweidimensionalen Form und Un-form von Objekten erforsche. Die Positionierung von Linien und Formen auf einem Blatt Papier gleicht für mich dem Prozess des Layouts.
Abstraktion und Reduktion charakterisieren hierbei meine zeichnerische Formsuche, die sich mittels unterschiedlicher Medien in den dreidimensionalen Raum übertragen lässt. Anders als bei einer Linie auf Papier, bezieht man eine Linie im konkreten Raum auch immer auf den eigenen Körper. Lineare Skulptur wird damit zum Bestandteil des Raumes und der Welt, während eine Zeichnung auf einem formal geschlossenen Blatt eine ganz eigene Welt für sich bergen kann und damit völlig losgelöst vom Umraum existiert. Die Veränderung von Linien und Formen in Bezug auf den umgebenden, sich ausdehnenden Raum interessiert mich genauso, wie das Wechselspiel mit unterschiedlichen Materialien und Medien. Auf diese Weise erfi nde ich meine künstlerische Praxis immer wieder neu, was für mich den Reiz meines Berufes ausmacht.

https://nadineglas.com
Konzeptvorstellung
*1975 | Deutschland

Gross, Alex

Skulptur / Installation / Zeichnung / Video / Performance

Das Spektrum meiner künstlerischen Tätigkeit umfasst die Medien:
Skulptur, Installation, Zeichnung und Performance.
Seit 2006 bin ich als freischafender Künstler in Berlin und in Glasgow (2006 – 2010) tätig. Die Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Skulptur und Architektur ist Hauptthema meiner künstlerischen Praxis.
Ursprünglich von der Zeichnung und der klassischen Bildhauerei kommend hat sich meine Arbeit hin zu einer künstlerisch-kontextuellen Verhandlung einer plastischen Grenzerfahrung weiterentwickelt.
Ich verstehe Skulptur im erweiterten Sinne als eine medienübergreifende soziale Praxis, die sich mit der Beziehung von Material, Raum und Gesellschaft vor dem Hintergrund von Materialismus und Kunst auseinandersetzt.

https://www.grossalex.de/cv/
Konzeptvorstellung
*1966 | Frankreich

Le Blanc, Marie-Annick

Keramikerin

Nach 25 Jahren Arbeit im Bereich des Klassische-Musik-Managements (Wiener Konzerthaus, Künstlersekretariat Arditti Quartet, Gründung der eigenen Firma Karsten Witt Musik Management GmbH 2004) beschloss ich 2010, im Alter von 44 Jahren, Keramikerin zu werden.
Eine Laune? Ein Zufall? Eine Offenbarung…
Mein Weg zum Ton war damals Teil der Suche nach meiner Identität, ein Thema, das bereits meine beiden Eltern ihr Leben lang beschäftigte. Mein Vater stammt von der Insel Mauritius und hatte französische Wurzeln. Meine Mutter, Jüdin, halb Österreicherin, halb Italienerin, wuchs in London auf und hat ihren Vater nie gekannt.
Ich selbst bin 1966 auf Mauritius geboren. Als Familie mit drei Geschwistern zogen wir von dort nach Rom, Wien und Genf. Mein weiterer Lebensweg führte mich erst zurück nach Wien und dann nach Hamburg, London und schließlich nach Berlin.
2011 – 2012 absolvierte ich eine intensive zweijährige Ausbildung bei der bildenden Künstlerin Mylène Peyreton in Frankreich (Centre Argile, Franche-Comté). Dort lernte ich, innezuhalten und genau zu beobachten. Die Arbeit mit Ton lehrte mir Geduld und Ausdauer, zeigte mir den Weg zwischen Perfektion und Loslassen, zwischen Unwägbarkeit und Vertrauen.
2013 zog ich in die Abgeschiedenheit des Naturparks Dahme-Heideseen, wo ich mein neues Leben als Keramikerin begann. Meine Arbeit bedeutet für mich den Weg zu einem Bewusstsein, das uns in Einklang mit uns selbst und unserer Lebensquelle, der Natur, bringt. Die Musik begleitet mich dabei weiter – vom Ton der Musik zum Ton der Keramik.

https://marieannickleblanc.com
Konzeptvorstellung
*1991 | Korea

Namgung, Sol

Malerin / Grafikerin

Ich bin Sol Namgung aus Südkorea. 1991 bin ich geboren und hatte eine glückliche Kinderzeit in Korea.
2010 habe ich mein pädagogisches Studium (Englisch) an der Kangwon National University angefangen, aber nach einem Auslandssemester im Studienfach Kunstgeschichte an der University of Minnesota in der USA habe ich mich entschieden, Kunst in Deutschland zu studieren, nachdem ich ein zauberhaftes Dresden-Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner gesehen hatte. 2013 bin ich in Dresden angekommen und 2015 habe ich mein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden angefangen.
Seit 2016 war ich in der Fachklasse experimentelle/ interdisziplinäre Malerei bei Prof. Christian Sery und 2020 habe ich mein Diplom gemacht.
Seit 2020/21 Wintersemester bin ich im Meisterschülerstudium bei meinem Professor.
Ich versuche, mich in die Malerei zu vertiefen und mit meiner eigenen Bildsprache meine unsichtbare Gedanken und individuelle Erscheinungen und Wahrnehmungen von der Welt auszudrücken. Außer Malerei habe ich ein Artist Collective mit meinen KommilitonInnen gegründet. Das heißt “hrrrrrrr” und wir stellen performative Videoarbeiten und Installation zum Thema aus, das wir von einer absurden Idee zur konkreten Aussage entwickeln. Nebenbei arbeite ich als Tätowiererin und als Illustratorin für Kinderbücher in Korea. Seit letztem Herbst lebe und arbeite ich in Leipzig.
Danke fürs Lesen.

https://solnamgung.tumblr.com/
Konzeptvorstellung
*1973 | Japan

Okabayashi, Mayumi

Malerin / Konzeptkünstlerin

Mayumi Okabayashi, geboren in Japan, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin. Nach einem Design Studium an der Kyoto Seika University 1995, studierte Mayumi Okabayashi von 1997 bis 2004 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Alfonso Hüppi und später bei Klaus Rinke, bei dem sie als Meisterschülerin ihr Studium abschloss.
Sie arbeitet in den Bereichen der Zeichnung, Malerei und Installation.
Seit 2006, als sie als Stipendiatin an der Akademie der Künste nach Berlin kam, lebt und arbeitet sie in dieser Stadt, partiell auch in Osaka und Kochi. Sie ist auch international auf Ausstellungen und Kunstprojekten präsent.
Weitere Informationen finden sie auf der Homepage.

https://mayumi-o.com
Konzeptvorstellung
*1968 | Frankreich / Italien

Perahia, David Behar

Konzeptkünstler

Ich arbeite an der Grenze zwischen Skulptur und Architektur, zwischen Ton und Video, von der Installation bis zur Performance. Ich untersuche das Zusammenspiel von Kunst und Aktion und das Konzept des „Ortes“ unter Bezugnahme auf kulturelle, soziale, historische und physisch-geografische Elemente. Durch meine Kunstwerke greife ich in bestehende Orte ein und verändere, verschiebe und fordere die Wahrnehmung der Realität als absolut heraus. Ich schaffe ein aktives Seherlebnis, bei dem der Betrachter ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist und ein Konzept bildet, das das Verhältnis von Kunst, Umwelt und Publikum erweitert. Meine Kunstwerke und ortsspezifischen Projekte wurden international in Großbritannien, Israel, Frankreich, Italien (einschließlich der 53. Biennale von Venedig), Brasilien, Deutschland und Griechenland räsentiert.
Ich bin der Gründer und ehemalige Direktor des MUNDI_Lab (Urban Interaction Design Lab) am Technion Institute, IL, und wohne derzeit in der Toskana, Italien.
Meine ortsspezifische, partizipative Kunstinitiative Common Views, in Zusammenarbeit mit dem Künstler Dan Farberoff, untersucht sozial-ökologische Belange an verschiedenen Orten weltweit. Common Views findet derzeit in zwei Biosphärenreservaten im Bundesland Brandenburg statt.

https://davidbehar.info
Konzeptvorstellung
*1965 | Belgien

Swysen, Mark

Konzeptkünstler

Ich bin geboren in Hasselt (BE), lebe und arbeite in Antwerpen (BE). Ich habe Biologie studiert an der Freie Universität Brüssel und nachher ein Master in der Kunst and der St. Lukas Hochschule in Antwerpen.
Ich bin Mitglied der Kunstvereine NICC in Antwerpen und MoBe moving poets Berlin.
In meine künstlerische Arbeit interessiert mich das menschliche Verhalten. Meine Installationen hinterfragen die Denkmuster des menschlichen Gehirns und die oziologischen Dynamiken des menschlichen Zusammenlebens aus unterschiedenen Perspektiven. Psychologie, Genetik, Soziologie, Religion, Geschichte und Philosophie sind einige der Quellen meiner Inspiration. Ich umarme das Credo von Kunstphilosophen Arthur Danto: „Kunst ist eine verkörperte Bedeutung“.
Da hinüber soll für mich eine künstlerische Arbeit sein wie ein “wacher Traum der mit anderen geteilt werden kann“. Diese Ingredienz ermittelt die undefinierbare Sauce von Poesie, Fantasie, Humor, Surrealismus, Desequilibrium und Mysterium die ein Kunstwerk hochhebt.
In meinen Streben Ideen in eine faszinierende Form zu bringen, bin ich ständig auf der Suche nach den interessantesten visuellen Reizen. Im Grunde kommt jedes Material, Technologie, Phänomen oder Objekt als Instrument in Frage. Ich entziehe Alltagsgegenstände aus ihrem üblichen Kontext und versuche sie auf zu laden mit neuen Bedeutungsebenen. Auf Grund ihren subkutanen Einfluss gehören Licht, Bewegung und Ton zu meinen bevorzugten Medien.
Mein Arbeitsterritorium sind Kunsthallen, zeitgenössische Museen, Kunstbiennalen oder Kunstvereine.
In Deutschland war ich zum Beispiel eingeladen für Solo Ausstellungen im Ruhrmuseum Flottmann-Hallen, das Botanisches Museum in Berlin oder das Neues Kunstforum in Köln. Meistens sind meine Installationen wegen den Aufwand des Aufbaus beteiligt an Gruppenausstellungen wie z.B. im Reichsmuseum Twenthe (NL), FeliXart Museum in Brüssel (BE), MuHKA in Antwerpen (BE) oder auf Biennalen wie Entre-Lacs in Lille (FR), Mediations in Poznan (PL), Ostrale in Dresden (DE) und die Havana Biennale in Cuba.

https://markswysen.com
Konzeptvorstellung
*1971 | China

Zhang, Gong

Bildhauer / Konzeptkünstler

Zhang Gong wurde 1971 in Peking China geboren. In jungen Jahren wurde zum chinesischen traditionellen Operndarsteller ausgebildet. Sein Studium der Bildhauerei schloss er in Peking an der Central Academy of Arts und seinen Master in Kunst im Kontext an der Universität der Künste in Berlin ab. Er war seit 1999 freischaffender Künstler großformatiger Skulpturen für städtebauliche Projekte und gründete ein eigenes Büro für Räumliche Gestaltung und eine gleichnamige Werbeagentur in Peking.
Von 2001 bis 2008 war er Geschäftsführer und Art Director beider Unternehmen.
Seit 2007 gründete er das „Blank Space Art and Culture Center“ in Peking und war Kurator und Hauptorganisator von zwei internationalen Biennalen junger bildender Kunst in Peking und Shanghai mit Künstlern aus Europa, China und den USA.
Seit 2010 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler und Kurator in Berlin.

gong1971@yahoo.de
Konzeptvorstellung
*1984 | Deutschland

Zöffzig, Robin

Maler / Grafiker / Dozent

Mein Name ist Robin Zöffzig. Ich bin im Orwell Jahr 84 geboren. Im zarten Alter von 16 Jahren zog es mich nach Leipzig. Dort versuchte ich mich in mehreren Design Studiengängen.
Fünf Jahre später warf ich alles über den Haufen und widmete mich nur noch ausschließlich der Malerei. In meinem Malerei Studium an der Burg Halle, galt ich als enfant terrible, da ich anfing den sogenannten Kraftmalern Konkurrenz zu machen. Zwischenzeitlich studierte ich an der Tianjin Academy of Fine Arts in der V.R China Seidenmalerei. Ich widme mich der Figur. So erlangte ich schnell Bekanntheit an der Burg Giebichenstein und schloss mein Meisterschüler Studium bei Rainer Schade ab. Der enge Kontakt zur Hochschule in Leipzig erweiterte mein Netzwerk. In Leipzig lebe ich seit 2012 freischaffend. Neben Projekten in Taiwan der world flower expo 2019 (Bemalung des deutschen Pavillons), trat ich auch in Shanghai 2010 bei der Expo im deutschen Pavillon auf. Von 2013- 2018 betreute ich den Magdeburg Stand der Buchmesse in Leipzig. 2015 widmete ich der Buchmesse ein neues Stadtwappen der Stadt Magdeburg, was nun im Rathaus hängt. Die Aquamediale ist ebenfalls ein treuer Begleiter und freue mich ein dauerhaftes Kunstwerk in der Stadt Lübben hinterlassen zu haben. Nun hoffe ich diesjahr auf den zweiten Streich.

https://robin-zoeffzig.de
Konzeptvorstellung

kunstraum-spreewald.com